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Staatssekretär Dr. Schröder: Qualitätsverbesserungen im Gesundheitswesen sind eine Daueraufgabe

Grundlegend neue Elemente durch Gesundheitsreform geschaffen

Wie lässt sich die Qualität in der medizinischen Versorgung verbessern? Das ist die zentrale Frage, mit der sich heute die Teilnehmer des Ärzteabends in Aachen beschäftigen. Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder, der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dr. Leonhard Hansen, der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Rainer Kötzle und der Direktor des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Prof. Dr. Peter Sawicki, diskutieren mit Ärztinnen und Ärzten aus Aachen und der Region.

Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder betont, dass mit der Gesundheitsreform eine ganze Reihe grundlegend neuer Elemente geschaffen wurden, die auf eine nachhaltige Verbesserung der Qualität zielen. Beispielhaft nannte er das im vergangenen Jahr neu gegründete IQWiG, die Einführung von Hausarztmodellen, die Entwicklung eines Qualitätsmanagements für die Arztpraxis sowie die elektronische Gesundheitskarte, die ab 2006 bundesweit eingeführt wird.

Dr. Schröder: "Wir können beobachten, dass unser Gesundheitswesen umsteuert, hin zu mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit. Wir erleben, dass sich die Partner im System bewegen. Die Beteiligten beginnen ihre Spielräume zu nutzen, die ihnen die Politik anbietet. Vor allem die Patientinnen und Patienten profitieren von einer besseren Behandlungsqualität". "Aber", so der Staatssekretär weiter, "die Verbesserung der Qualität im Gesundheitswesen ist eine Daueraufgabe aller Beteiligten. Wir müssen neue Wege gehen, um eine hohe Versorgungsqualität nachhaltig garantieren zu können. Dazu gilt es, die medizinische Erfahrung aus der ärztlichen Praxis und das medizinische Forschungswissen stärker zu vernetzen."

zuletzt bearbeitet: 09.05.2005 nach oben

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