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Ulla Schmidt: Gesundheitsreform ist Wegweiser für die Zukunft unseres Gesundheitswesens

Kulturwandel im Gesundheitswesen eingeleitet

Bundesministerin Ulla Schmidt zog heute auf einer Veranstaltung im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung mit Fachleuten aus dem Gesundheitswesen eine Zwischenbilanz der Gesundheitsreform.

Dabei erklärte Ulla Schmidt: "Diese Gesundheitsreform ist Wegweiser für die Zukunft unseres Gesundheitswesens. Sie hat Strukturreformen angestoßen, die vor Jahren noch undenkbar gewesen sind. Diese entfalten nun schrittweise ihre Wirkung und leiten einen Kulturwandel im Gesundheitswesen ein - vom Nebeneinander zum Miteinander der verschiedenen Akteure. Und das auf einer gesunden finanziellen Basis - 4 Milliarden Euro Überschuss bei den Kassen sind Beleg dafür."

Die Ministerin verwies auf die erzielten Fortschritte im Bereich der integrierten Versorgung, der Hausarztmodelle und der Medizinischen Versorgungszentren.

Zugleich ist für die Ministerin die Umsetzung der Gesundheitsreform ein Beispiel für die Herausforderungen, vor denen Reformpolitik in Deutschland steht. Ulla Schmidt: "Wer Reformen anpackt, die mehr sind als ein Placebo, der braucht einen langen Atem. Die Umsetzung von tief greifenden Reformen, die im Ergebnis den Menschen ein neues Bewusstsein und Verhalten abverlangen, ist ein langwieriger Prozess. Reformpolitik beschränkt sich nicht auf Gesetzesparagrafen. Reformpolitik bedeutet Überzeugungsarbeit - allen Widerständen zum Trotz."

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ANLAGE

Die Reform wirkt.

I. Fakten zur Entwicklung neuer Versorgungsformen

Hausarztsysteme - Höhere Versorgungsqualität durch Lotsenfunktion

Hausarztzentrierte Versorgung ist der Schlüssel zu mehr Qualität und Effizienz im Gesundheitssystem. Immer mehr Kassen bieten ihren Versicherten die Vorzüge eines Lotsen durch das Gesundheitssystem:

Integrierte Versorgungsformen - Kooperation für mehr Qualität

Die Gesundheitsreform hat Anreize geschaffen, die das Zusammenspiel der Gesundheitspartner über die Sektorenschranken hinweg fördert. Die Akteure nutzen die neuen Chancen:

Medizinische Versorgungszentren - Zukunftsmodell der ambulanten Versorgung

Sie verkürzen den Weg zur Gesundheit und bündeln medizinische Kompetenz unter einem Dach: Die Medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Immer mehr Ärztinnen und Ärzte setzen auf das neue Erfolgsmodell:

Disease-Management-Programme (DMP) - Eine Erfolgsgeschichte für 1,3 Millionen Versicherte

DMP geben den Patientinnen und Patienten eine qualitativ hochwertige und vernetzte Versorgung, und sie sorgen für mehr Effizienz im Gesundheitssystem. Immer mehr chronisch kranke Menschen werden im Rahmen von DMP behandelt:

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen - Für mehr Qualität und Transparenz in der Medizin

Mit der Gesundheitsreform wurde in Deutschland erstmalig eine Einrichtung geschaffen, die unabhängig und transparent wissenschaftlich fundierte und objektive medizinische Bewertungen bietet - das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG). Unter Leitung des renommierten Diabetologen Prof. Dr. med. Peter Sawicki

II. Zahlen und Fakten zur Gesundheitsreform

Finanz- und Einsparziele erreicht

Versicherte profitieren

zuletzt bearbeitet: 15.03.2005 nach oben

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