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Diabetes: Nach jedem "Piekser" eine neue Injektionsnadel

Pressemitteilung: Novo Nordisk Pharma GmbH

Mit Rücksicht auf die Gesundheit

Ein Heftpflaster zweimal benutzen, einen Verband, Papiertaschentücher oder sogar Toilettenpapier? Nein, auf diese Idee würde niemand kommen. Einwegartikel mehrfach zu verwenden, ist unhygienisch und kann im schlimmsten Fall zu gesundheitlichen Schäden führen. Das gilt insbesondere auch für Injektionsnadeln.

Und trotzdem gebrauchen immer noch viele Diabetiker ihre Nadeln mehr als einmal. Dabei raten Experten nach jedem Spritzen die Injektionsnadel zu wechseln, sonst sind Komplikationen vorprogrammiert: Eine beschädigte Nadelspitze kann das Gewebe verletzen, zu Infektionen und Blutzuckerschwankungen führen und letztendlich das Spritzen unnötig schmerzhaft machen. Dabei bieten moderne Nadeln wie zum Beispiel NovoFine® 6 einen hohen Komfort und machen eine sanfte und zuverlässige Insulingabe möglich.

Bis zu 2000 Injektionen im Jahr führt ein Typ-1-Diabetiker durch, der fünfmal am Tag Insulin spritzt. Da ist die Verlockung groß, dass Diabetiker aus Bequemlichkeit oder um Geld zu sparen die Pennadel öfter benutzen. Hier wird dann aber am falschen Ende gespart, nämlich auf Kosten der Gesundheit. Was viele vergessen oder nicht wissen, Injektionsnadeln sind Einmalartikel und können bei Mehrfachverwendung der Gesundheit schaden.

Bei einer mehrfach verwendeten Nadel kann die empfindliche Nadelspitze schnell verbiegen oder sogar abbrechen. Kaputte Nadeln können dann das Gewebe verletzen. Sticht der Diabetiker beim nächsten Mal wieder in die Stelle mit dem verletzten Gewebe, besteht außerdem die Gefahr, dass das Insulin nicht mehr gleichmäßig aufgenommen werden kann. In letzter Konsequenz kann sich das negativ auf den Blutzuckerspiegel auswirken.

Spritzen muss nicht weh tun

Wird eine neue Nadel benutzt, ist das Spritzen fast schmerzfrei. Denn moderne Nadeln sind spitz geschliffen, silikonbeschichtet und nur wenige Millimeter kurz. Bis auf einen kleinen "Pieks" ist beim Spritzen fast nichts zu spüren. Bereits beim ersten Einstich reibt sich die Gleitschicht aus Silikon ab, der nächste "Piekser" kann nicht mehr reibungslos verlaufen und tut weh. Hinzukommt, dass bei jedem Spritzen immer ein kleiner Rest Insulin in der Nadel bleibt, der sich verhärten und beim nächsten Mal die Öffnung verstopfen kann. Außerdem sind nur fabrikneue Nadeln steril.

Fazit: Nadeln sind Einmalartikel! Deshalb nach jeder Injektion eine neue Nadel benutzen - der Gesundheit zuliebe!

zuletzt bearbeitet: 15.02.2005 nach oben

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