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Schleichender Verlauf, späte Beschwerden

Störungen der Hormonausschüttungen und der Stoffwechselbalance

3. Heidelberger "Stoffwechsel und Hormontage" am 14. und 15. Mai. Themen sind Zuckerkrankheit und Störungen von Fettstoffwechsel und Hirnanhangdrüse.

Zunächst machen sie sich kaum bemerkbar, sind schleichend im Verlauf, die Beschwerden sind wenig spezifisch und treten häufig erst in einem späten Stadium auf: Störungen der Hormonausschüttungen und der Stoffwechselbalance können heute, wenn sie erkannt werden, durch gezielten Ersatz fehlender Hormone oder die Ausschaltung störender Stoffwechselprodukte weitgehend beherrscht werden.

Am 14. und 15. Mai 2004 finden zum dritten Mal am Universitätsklinikum die Heidelberger "Stoffwechsel- und Hormontage" statt. In diesem Jahr stehen sie im Zeichen dreier wichtiger Erkrankungen des Stoffwechsels: Zuckerkrankheit (Diabetes), Störungen des Fettstoffwechsels und Tumoren der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), die schwere Hormonstörungen hervorrufen können. Veranstaltet wird das Symposium von der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Peter Nawroth); es findet im Hörsaal der neuen Medizinischen Klinik, Im Neuenheimer Feld 410, statt.

Das Programm wurde gemeinsam von niedergelassenen Ärzten sowie Ärzten anderer Kliniken erarbeitet und richtet sich an niedergelassene Ärzte, Klinikärzte und andere Interessierte. Experten aus Heidelberg, Umgebung und ganz Deutschland tragen zum aktuellen Stand der Medizin vor. Ein "Highlight" ist der Vortrag des international renommierten Hormonspezialisten Professor Dr. Eberhard Nieschlag, Universität Münster, der sich mit dem Ersatz von männlichen Geschlechtshormonen kritisch auseinandersetzen wird.

zuletzt bearbeitet: 11.05.2004 nach oben

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