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DMPs starten in Sachsen-Anhalt

Bundesweit erster Vertrag für Disease-Management-Programm "Diabetes" heute in Sachsen-Anhalt unterschrieben

Magdeburg. Die AOK Sachsen-Anhalt und die IKK des Landes haben heute (13.12.2002, Anm. d. Red.) gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt den bundesweit ersten Vertrag für die Durchführung eines Disease-Management-Programmes (DMP) für das Krankheitsbild Diabetes mellitus Typ 2 unterschrieben.

Neben dem im Rheinland abgeschlossen Disease-Management-Programm Brustkrebs ist dieser der zweite im Bundesgebiet. Anknüpfend an die guten Ergebnisse des Diabetesmodellprojektes Sachsen-Anhalt kann die gute Versorgung nun allen Diabetikern angeboten werden.

Das Diabetesmodellprojekt von AOK Sachsen-Anhalt, IKK Sachsen-Anhalt sowie KV Sachsen-Anhalt und Krankenhaus-Gesellschaft war bisher nur betroffenen Patienten in Modellregionen zugänglich und ist "als Vorläufer des neuen Disease-Management-Programms zu bewerten", so AOK-Vorstand Günter Kasten. "Wir sind froh, dass damit eine Fortsetzung der vertraglichen Regelungen zur Diabetesversorgung möglich ist", so KV-Chef Dr. Burkhard John.

In das Disease-Management-Programm von AOK, IKK und KV Sachsen-Anhalt können sich ab Januar 2003 alle Patienten mit Diabetes Typ 2 einschreiben. Die Einschreibung erfolgt über die zuständigen Hausärzte und ist freiwillig für die Betroffenen. "Disease-Management-Programme bieten hier eine gute Möglichkeit, chronisch Kranke optimal zu versorgen. Dies wollen wir gemeinsam mit den Ärzten des Landes zugunsten der Betroffenen umsetzen", unterstreicht Uwe Schröder, Vorstand IKK Sachsen-Anhalt.

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zuletzt bearbeitet: 16.12.2002 nach oben

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