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BARMER: Disease Management ist eine Chance, kein Folterinstrument

Pressemitteilung: Barmer GEK

"Patienten sollen nicht unter Disease Management leiden, sondern eindeutig davon profitieren"

Mit dieser Klarstellung kommentiert BARMER-Vorstandsvorsitzender Dr. Eckart Fiedler Äußerungen des Chefarztes der Uniklinik Hannover, Professor Johannes Hensen, in der heutigen Ausgabe der Bild-Zeitung.

Hensen hatte behauptet, dass mit den Disease-Management-Programmen der Versuch gemacht werde, "das Solidarsystem zu retten, indem man es für alle schlechter macht." Tatsache sei aber, hält Fiedler dagegen, dass die beklagten Missstände bereits Realität sind. Es gäbe massive Versorgungsdefizite, die für Diabetiker schlimme Folgekomplikationen bringen - wie Amputationen, Erblindung oder Nierenversagen.

Genau hier sollen die Disease-Management-Programme Verbesserung bringen. Fiedler fordert daher erneut, die Qualitätsoffensive zu unterstützen, die mit dem Disease Management verbunden ist. Völlig fehl am Platze sei es, stattdessen immer nur die Ängste von Patienten oder Ärzten zu schüren.

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zuletzt bearbeitet: 19.06.2002 nach oben

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