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Disease Management-Programme

Krankenkassen: Durchbruch für die Versorgung chronisch Kranker

Die Krankenkassen erwarten, dass mit der Einführung strukturierter Behandlungsprogramme (Disease Management-Programme - DMP) die Versorgung chronisch Kranker deutlich verbessert wird. Dies erklärten die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen anlässlich der heutigen Anhörung zur Änderung der Risikostruktur-Ausgleichsverordnung.

Der Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen sei es gelungen, innerhalb kürzester Zeit die medizinischen Anforderungen für die Krankheiten Diabetes Typ 2 und Brustkrebs zu definieren. Dabei habe man sich an dem neuesten Stand der in der Wirksamkeit bewiesenen wissenschaftlichen Erkenntnisse orientiert.

Damit sei garantiert, dass die Patienten, die sich künftig in solche Behandlungsprogramme einschreiben, nach den besten in ihrer Wirksamkeit bewiesenen medizinischen Methoden behandelt werden. "Das ist ein Meilenstein in der Versorgung chronisch kranker Menschen", so die Spitzenverbände. Die seit langem beklagten Defizite in der Versorgung chronisch Kranker würden damit abgebaut. Auch den teilnehmenden Ärzten gebe diese leitlinienorientierte und evidenzbasierte Medizin deutliche Sicherheit bei der Behandlung ihrer Patienten.

Mit der Risikostrukturausgleichsverordnung, die zum 1.7.2002 in Kraft treten soll, seien die rechtlichen Hürden für solche Programme genommen. Die Spitzenverbände würden nun die nächsten Schritte zur Umsetzung in die Wege leiten.

Gemeinsame Presseerklärung:
Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen

Federführend für die Veröffentlichung: AEV - Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e.V.

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zuletzt bearbeitet: 17.06.2002 nach oben

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