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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

16.11.2017

Neue JAMA-Studie zu Diabetes Typ 1

Die Behandlung mit einer Insulinpumpe bringt bei Kindern und Jugendlichen, die an Diabetes Typ 1 leiden, deutliche Vorteile gegenüber einer Spritzentherapie. Das belegt eine große Untersuchung an 350 Diabeteszentren in Deutschland, Österreich und Luxemburg, die jetzt im renommierten Fachmagazin "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht worden ist. So treten bei einer Pumpentherapie seltener schwere Unterzuckerungen und Stoffwechselentgleisungen auf, die jungen Patienten benötigen weniger Insulin, der mittlere Blutzucker ("HbA1c-Wert") liegt niedriger und es kommt zu keiner Gewichtszunahme. Neue JAMA-Studie zu Diabetes Typ 1, Nachricht lesen

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15.11.2017

Frauen mit Diabetes

In Deutschland leben knapp 7 Millionen Menschen mit Diabetes, die Hälfte davon sind Frauen. Häufig ist die Diagnose zu Beginn der Erkrankung unklar, da nicht eindeutig ist, welcher Diabetes-Typ vorliegt. Bis zu 95 Prozent der Betroffenen haben einen Typ-2-Diabetes. Eine im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichte Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) zeigt, dass zwischen dem 40. und 80. Lebensjahr die Prävalenz des Typ-2-Diabetes bei Frauen wesentlich geringer steigt als bei Männern. Nach dem 80. Lebensjahr bewegt sich die Prävalenz bei beiden Geschlechtern wieder auf vergleichbarem Niveau. Frauen mit Diabetes, Nachricht lesen

Diabetes mellitus Typ 1

Patientenorientiert, innovativ, praxisnah: PRIMAS, das modernste Schulungsprogramm für Menschen mit Typ-1-Diabetes, erhielt den diesjährigen MSD Gesundheitspreis in der Kategorie "Stärkung der Patientenbeteiligung/Adhärenz". PRIMAS überzeugte die Expertenjury besonders durch seine moderne und zeitgemäße Umsetzung. Das strukturierte Schulungsprogramm ist zudem sehr gut evaluiert - unter anderem durch eine erfolgreich durchgeführte Praxisstudie. Die vom Forschungsinstitut der Diabetesakademie Bad Mergentheim (FIDAM) entwickelte Schulung wird von der BERLIN-CHEMIE AG unterstützt. PRIMAS ist für den Einsatz im Rahmen des Disease-Management-Programms für Typ-1-Diabetes zugelassen und derzeit in zehn KV-Regionen abrechenbar. Diabetes mellitus Typ 1, Nachricht lesen

Diagnose Schwangerschaftsdiabetes

Gestationsdiabetes ist eine der häufigsten Erkrankungen von Frauen in der Schwangerschaft. Darauf macht diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November 2017, der unter dem Motto "Frauen und Diabetes - unser Recht auf eine gesunde Zukunft" steht, aufmerksam. Bundesweit sind etwa fünf Prozent der werdenden Mütter betroffen. Um Risiken und Folgeschäden von Mutter und Kind zu reduzieren, ist eine gute Blutzuckereinstellung in der Schwangerschaft besonders wichtig. Diagnose Schwangerschaftsdiabetes, Nachricht lesen

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14.11.2017

Weltdiabetestag 2017

Der diesjährige Weltdiabetestag steht im Zeichen von "Frauen und Diabetes". Anlässlich des heutigen Aktionstages veröffentlicht Ascensia Diabetes Care als führender Hersteller von Blutzuckermesssystemen 30 Portraits von inspirierenden Frauen, die jeweils einen entscheidenden Beitrag in der Weiterentwicklung der Diabetesversorgung leisten. Mit dieser Aktion unterstützt Ascensia Diabetes Care die Botschaften der International Diabetes Federation (IDF) und macht auf das Thema Diabetes aufmerksam. Weltdiabetestag 2017, Nachricht lesen

Als Diabetiker gut zu Fuß

Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland sind von der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus betroffen, etwa 250.000 von ihnen leiden zusätzlich am Diabetischen Fußsyndrom. Bei dieser Folgeerkrankung des Diabetes sind die Füße besonders anfällig für Verletzungen. Wunden heilen schlecht und können zu Hautgeschwüren, Infektionen und zum Absterben von Gewebe führen. Ursache dafür sind Nervenschädigungen oder auch Durchblutungsstörungen in den Beinen aufgrund erhöhter Blutzuckerwerte. Für den Betroffenen bedeutet das einen Verlust der Mobilität, der Eigenständigkeit und damit der Lebensqualität. Als Diabetiker gut zu Fuß, Nachricht lesen

Weltdiabetestag am 14. November 2017

Gestationsdiabetes (GDM), auch Schwangerschaftsdiabetes genannt, zählt in Deutschland zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen. In 2016 wurde bei rund 40.650 Frauen ein in der Schwangerschaft auftretender Diabetes diagnostiziert - eine Glukosetoleranzstörung, die mit einem Blutzuckerbelastungstest nachweisbar ist. In den meisten Fällen lassen sich die Stoffwechselwerte durch regelmäßige Blutzuckerkontrollen, Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung normalisieren, ohne Insulin spritzen zu müssen. Gelingt dies nicht, kann das für Mutter und Kind schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Eine engmaschige Betreuung durch Diabetologen, Ernährungsexperten und Geburtsmediziner sei daher dringend erforderlich, betont die Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK) anlässlich des Weltdiabetestages. Zur Bewältigung des Schwangerschaftsdiabetes bietet die SDK im Rahmen eines Betreuungsprogramms für Diabetes-Patienten konkrete Hilfe an. Weltdiabetestag am 14. November 2017, Nachricht lesen

Diabetes und Herzerkrankungen

Bei Diabetikern, die einen Herzinfarkt erleiden, fehlen meist die infarkttypischen heftigen Brustschmerzen und damit das entscheidende Warnzeichen für ihre lebensbedrohliche Situation. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist bei circa sieben Millionen Menschen in Deutschland bekannt. Diabetiker haben oftmals eher Angst vor den typischen Spätkomplikationen bei Diabetes wie Erblindung, Nierenversagen oder Amputation, unterschätzen jedoch die erhöhte Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall. "Gerade langjährige Diabetiker haben häufig ein sehr schwaches Schmerzempfinden für typische Herzinfarkt-Warnsymptome wie Brustschmerzen, so dass für diese Patienten der Herzinfarkt oft das erste Symptom einer schon lange bestehenden Verkalkung der Herzkranzgefäße ist", berichtet Prof. Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Bei Diabetikern führt die lang bestehende Überzuckerung zur Störung des Nervensystems, so dass sie die typischen Brustschmerzen als Folge der Durchblutungsstörung des Herzmuskels nicht spüren. Diabetes und Herzerkrankungen, Nachricht lesen

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13.11.2017

"Gesunde Mehrwertsteuer" negiert mündigen Verbraucher

Zu der heute vorgestellten Studie der Aktion "Gesunde Mehrwertsteuer" zu den Auswirkungen der Besteuerung von Lebensmitteln auf Ernährungsverhalten, Körpergewicht und Gesundheitskosten kommentiert Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE): "Was der Pharmalobbyverein Deutsche Diabetes Gesellschaft hier macht ist eine reine Bevormundung vor allem sozial benachteiligter Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind. Diesen wird jetzt vorgeschrieben, was sie essen dürfen und was nicht - weil sie sich schlicht nicht mehr die komplette Lebensmittelvielfalt leisten können. Außerdem können Modellrechnungen immer nur einen kleinen Teil der Realität abbilden, Prognosen zum menschlichen Verhalten sind deshalb mit Vorsicht zu genießen. Komplexe Substitutionsbeziehungen werden beispielsweise meist nur in sehr geringem Umfang abgebildet. Was wir brauchen, ist sachgerechte Aufklärung statt eine reine Fokussierung auf Ernährung. Diese einseitige Betrachtung ist bei den wissenschaftlichen Kollegen der Herren Hauner und Joost auch höchst umstritten." "Gesunde Mehrwertsteuer" negiert mündigen Verbraucher, Nachricht lesen

Steuerfreiheit für Obst und Gemüse kann Übergewichtswelle stoppen

Ein gestaffeltes System der Mehrwertsteuer für Lebensmittel kann die Zunahme der Fettleibigkeit in Deutschland stoppen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Hamburg im Auftrag mehrerer Gesundheitsorganisationen. Berechnet wurden Ernährungsverhalten und Gewichtsentwicklung der Bevölkerung, wenn Obst und Gemüse gar nicht, ungesunde Lebensmittel aber höher als bisher besteuert werden. Ergebnis: Der Anteil stark übergewichtiger Menschen würde nicht weiter ansteigen, sondern sogar um zehn Prozent sinken. "Die Studie zeigt, dass die Bürger durchaus mehr gesunde Lebensmittel kaufen wollen, bisher aber auch am Preis scheitern", sagt der Ernährungsmediziner Professor Hans Hauner von der Technischen Universität München. "Die Politik muss daher die Bedingungen schaffen, um eine gute Ernährung für alle zu erleichtern", fordert CDU-Gesundheitspolitiker Ulf Fink, Vorsitzender Gesundheitsstadt Berlin. Steuerfreiheit für Obst und Gemüse kann Übergewichtswelle stoppen, Nachricht lesen

Diabetesbedingte Sterblichkeit in Deutschland höher als erwartet

In der Ausgabe der Zeitschrift "Diabetes Care" veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DDZ ihre Studie über die Anzahl an Todesfällen in Deutschland, die auf eine Diabeteserkrankung und deren Folgen zurückzuführen sind. Weltweit hat sich die Zahl der diabetesbedingten Todesfälle zwischen 1990 und 2010 verdoppelt. Im Jahr 2013 sind schätzungsweise 5,1 Millionen Menschen weltweit und 620.000 Menschen in Europa an einem Diabetes bzw. an diabetesbedingten Folgeerkrankungen gestorben. Damit ist die Lebenserwartung für Menschen mit Diabetes im Durchschnitt um etwa fünf bis sechs Jahre kürzer als bei gleichaltrigen Personen ohne Diabeteserkrankung. Diabetesbedingte Sterblichkeit in Deutschland höher als erwartet, Nachricht lesen

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11.11.2017

Diabetesbedingte Wissenschaftspreise und Ehrungen der Deutschen Hochdruckliga 2017

Im Rahmen des 41. Wissenschaftlichen Jahreskongresses "Volkskrankheiten Diabetes und Bluthochdruck: vorbeugen, erkennen, behandeln" in Mannheim hat die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention am 10. November 2017 Mediziner und Nachwuchsforscher ausgezeichnet, deren Arbeiten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Hypertonie-Behandlung leisten. Diabetesbedingte Wissenschaftspreise und Ehrungen der Deutschen Hochdruckliga 2017, Nachricht lesen

Deutsche-Diabetes-Studie begrüßt 1.000. Probanden in Düsseldorf

In Deutschland leben rund 6,5 Millionen Menschen mit Diabetes. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich an zweiter Stelle. Die seit mehr als zehn Jahren am federführenden Standort in Düsseldorf, dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), durchgeführte Deutsche Diabetes-Studie hat nun den 1.000 Studienteilnehmer in die Studie eingeschlossen. In dieser bundesweit an acht Standorten des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) organisierten Studie werden Menschen mit einem neu diagnostizierten Diabetes untersucht. Dabei wird erforscht, wie sich der Diabetes im Laufe der Zeit verändert und welche Faktoren für die Entwicklung von Folgeerkrankungen verantwortlich sind. Deutsche-Diabetes-Studie begrüßt 1.000. Probanden in Düsseldorf, Nachricht lesen

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10.11.2017

Veranstaltung zum Weltdiabetestag in Berlin

Zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag am 19. November in Berlin: Diabetes-Technologie ist heute in Kombination mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Welt eine der tragenden Säulen der Diabetestherapie. Viele insulinpflichtige Menschen mit Diabetes nutzen Insulinpumpen und Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM oder FGM), um ihren Stoffwechsel besser einzustellen. Welche aktuellen Entwicklungen es im Bereich Technologie gibt, ist einer der Programmschwerpunkte im Rahmen der über 30 Vorträge, Workshops und Mitmachaktionen. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums. Veranstaltung zum Weltdiabetestag in Berlin, Nachricht lesen

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09.11.2017

Der richtige Insulin-Rhythmus entscheidet

Eine lebenswichtige Funktion der Leber ist es, den Zucker- und den Fetthaushalt im Körper zu regulieren: In Zeiten ohne Nahrungsaufnahme bildet sie den Zucker Glukose und stellt diese Produktion direkt nach dem Essen wieder ein, da nun Glukose über den Darm aus der Nahrung gewonnen wird. Das Signal dafür, keine Glukose mehr abzugeben, erhält die Leber aus der Bauchspeicheldrüse durch das Hormon Insulin. Bei einer Diabeteserkrankung kommt dieses Signal zu spät und abgeschwächt - die Folge ist unter anderem ein zu hoher Blutzuckerspiegel nach dem Essen. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und des Braunschweiger Systembiologie-Zentrums BRICS haben diese Zusammenhänge mit einem mathematischen Modell für Leberzellen untersucht und festgestellt, dass die Menge des Insulin-Signals nicht allein entscheidend ist, sondern die pulsartige Form der Insulinabgabe an die Leber. Infektionen oder systemische Entzündungen, die die Bauchspeicheldrüse betreffen, können diese Form verändern und so erste Symptome von Diabetes verursachen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachjournal Nature Communications. Der richtige Insulin-Rhythmus entscheidet, Nachricht lesen

Zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag am 19. November in Berlin

Regelmäßige Bewegung ist fester Bestandteil einer Diabetestherapie, insbesondere bei Typ-2-Diabetes. Gerade älteren Betroffenen fällt dies aufgrund körperlicher Einschränkungen oder fehlender Motivation jedoch häufig schwer. Für sie eignet sich Tanzen besonders gut, um fitter und aktiver zu werden. Seniorentanz ist einer der Programmpunkte im Rahmen der zentralen Veranstaltung rund um den Weltdiabetestag in Deutschland. Wie jedes Jahr organisiert diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) sie unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums mit dem diesjährigen Motto "Diabetes - beweg(t) dein Leben!". Zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag am 19. November in Berlin, Nachricht lesen

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08.11.2017

DDZ-Forscher erhält EU-Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro

Dr. Bengt-Frederik Belgardt, Stellvertretende Direktor des Instituts für Betazellbiologie am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), hat vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council ERC) für seine zukünftigen Arbeiten über pathologische Prozesse während der Entwicklung von Diabetes einen "Starting Grant" in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro erhalten. Belgardt überzeugte die Jury mit seinem Projekt, das sich um diese Volkskrankheit dreht. Mit den Mitteln aus dem ERC Starting Grant will der Wissenschaftler in den nächsten fünf Jahren am DDZ die molekularen Vorgänge bei der Entstehung von Typ-2-Diabetes untersuchen. DDZ-Forscher erhält EU-Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro, Nachricht lesen

Highlights der Diabetes Herbsttagung und des Hypertonie-Kongresses

Die in diesem Jahr gemeinsame zweitägige Veranstaltung unserer beiden Fachgesellschaften widmet sich neuesten Forschungserkenntnissen zu den Erkrankungen Diabetes und Bluthochdruck und ihrer Umsetzung in den Behandlungsalltag. Unser Schulterschluss ermöglicht interdisziplinäre Betrachtungsweisen und soll damit einer effektiveren Bekämpfung der beiden häufig gemeinsam auftretenden Volkskrankheiten dienen. Denn bei der Entstehung von Diabetes und Bluthochdruck spielen sowohl erbliche als auch umweltbedingte Faktoren eine große Rolle. Gerade bei den sogenannten Umweltfaktoren gibt es erhebliche Überschneidungen. So fördern unter anderem falsche Ernährung und geringe körperliche Bewegung beide Erkrankungen. Daher werden neben fachinternen Symposien der DDG und der DHL auch zahlreiche interdisziplinäre Schwerpunktveranstaltungen mit beiden Verbänden gemeinsam stattfinden. Als Beispiele seien die Themen "Diabetes und Gefäßerkrankungen", "Diabetes, Bluthochdruck und Nierenerkrankungen", "Ernährung" und "Prävention" genannt. Highlights der Diabetes Herbsttagung und des Hypertonie-Kongresses, Nachricht lesen

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07.11.2017

Weltdiabetestag 2017

Weltweit leben bereits 415 Millionen Menschen mit Diabetes. Allein in Deutschland sind fast zehn Prozent der gesetzlich Versicherten davon betroffen, jährlich kommen rund 500.000 Neuerkrankte hinzu. Vor zehn Jahren wurde deshalb der 14. November von den Vereinten Nationen als UN-Weltdiabetestag ausgerufen, um gegen die Erkrankung mobil zu machen. Denn bei vielen Menschen ist Diabetes nicht diagnostiziert oder sie werden nicht ausreichend behandelt. Dabei könnte ihnen eine frühzeitige Diagnose helfen, besser mit der Erkrankung umzugehen und schwerwiegende Folgeerkrankungen zu verhindern. Changing Diabetes® - Diabetes verändern - lautet die Antwort von Novo Nordisk auf die globale Herausforderung durch Diabetes. Der Diabetes-Spezialist unterstützt die zentrale deutsche Patientenveranstaltung am 19. November in Berlin, die unter dem Motto "Diabetes - beweg(t) dein Leben" steht. Weltdiabetestag 2017, Nachricht lesen

Diabetes kreativ betrachtet

"Die Jury hatte es schwer, sich zwischen all den tollen Einsendungen zu entscheiden", so Marcelus Jivan, Diabetesbeauftragter im CJD Berchtesgaden - Diabeteszentrum. Unterstützt von Aktion Mensch veranstaltete das Zentrum des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands (CJD e.V.) den Wettbewerb, zu dem Diabetiker eine Zeichnung, ein Bild, eine Collage oder auch ein Foto und ein Video einreichen konnten. Belohnt wurde die Kreativität der Teilnehmer im Alter zwischen 6 und 17 Jahren mit vielen tollen Preisen, u. a. einem tollen Skiwochenende in den Alpen und einer Nintendo-Spielekonsole. Diabetes kreativ betrachtet, Nachricht lesen

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06.11.2017

Darmbakterien können autoimmune Krankheiten auslösen

Eine Studie der Universität Bern und der University of Calgary (CA) zeigt, dass spezielle Darmbakterien eine Reaktion des Immunsystems auslösen, die in gewissen Fällen zu autoimmunen Krankheiten führen kann. Der entdeckte Mechanismus könnte dabei helfen, einen neuen Ansatz gegen chronisch-entzündliche Darmkrankheiten und andere autoimmune Erkrankungen zu entwickeln. Darmbakterien können autoimmune Krankheiten auslösen, Nachricht lesen

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04.11.2017

Citizen Science-Projekt

Potsdamer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) möchten die Risikokommunikation und damit die Vorsorge bei Diabetes verbessern. An ihrem Projekt DIRIKO sollen ab dem Weltdiabetestag am 14. November 12.000 Menschen teilnehmen. Citizen Science-Projekt, Nachricht lesen

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03.11.2017

Atemnot oder Leistungseinschränkung?

Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine ernste Erkrankung. Allein in Deutschland leiden nach Expertenschätzungen zwei bis drei Mio. Menschen an einer Herzschwäche. Jährlich werden über 444.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert, rund 45.000 sterben daran. Die chronische Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen. In etwa 70 % der Fälle entwickelt sich die Herzschwäche aus der koronaren Herzkrankheit (KHK) und Bluthochdruck, allein oder gemeinsam mit Diabetes. Aber auch Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelentzündung, Vorhofflimmern oder angeborene Herzfehler sind Ursachen der Herzschwäche. Atemnot oder Leistungseinschränkung?, Nachricht lesen

Schwer einstellbarer Bluthochdruck

Etwa 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der westlichen Welt leidet an Bluthochdruck. Nach Schätzungen zählen dabei bis zu 20 Prozent zu den sogenannten schwer einstellbaren Hypertonikern - diese erreichen trotz Behandlung keine guten Werte. Welche Ursachen es dafür gibt und vor welchen Herausforderungen die Versorgung dieser Patienten steht, darüber spricht ein Experte der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der gemeinsamen Tagung der DHL und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (10. bis 11. November 2017 in Mannheim). Ein weiteres Thema ist, welche Fortbildungs- und Qualifizierungsinstrumente hier eine Lösung sein können. Schwer einstellbarer Bluthochdruck, Nachricht lesen

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02.11.2017

Update der Contour Diabetes App

Ab sofort ist eine neue Version der Contour Diabetes App erhältlich. Menschen mit Diabetes können mit der Version 1.4 einen vollständigen Blutzuckertagebuchbericht inklusive Blutzuckerwerten, Insulineinheiten, Kohlenhydraten und Aktivitäten als PDF-Datei erstellen, abspeichern und für ihren nächsten Arzttermin ausdrucken oder direkt per E-Mail an ihren Arzt versenden. Die erweiterte Version der Contour Diabetes App erleichtert so das Diabetes-Management im Alltag von Menschen mit Diabetes: "Wir freuen uns sehr, unseren Kunden mit dem Update der Contour Diabetes App zwei praktische neue Funktionen zur Verfügung stellen zu können, die das Diabetes-Management zu Hause oder beim Arztbesuch sinnvoll ergänzen und das bei gewohnt einfacher Handhabung", sagt Frauke Althaus, Brand Managerin bei Ascensia Diabetes Care Deutschland. Update der Contour Diabetes App, Nachricht lesen

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