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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

20.04.2018

Adipositas-Risikogene unter der Lupe

In Fachkreisen gilt es als belegt, dass bei Adipositas, also bei starkem oder krankhaften Übergewicht, neben Umwelteinflüssen auch die Genetik eine entscheidende Rolle spielt. Mehr als 100 Gene beziehungsweise Genvarianten sind dafür verantwortlich, dass Menschen immer schwerer werden. Allerdings bedeutet das nicht, dass sich Betroffene ausschließlich auf ihre "schlechten" Erbanlagen berufen können, erläutert der Adipositas-Genetiker Prof. Dr. Peter Kovacs vom Leipziger Forschungs- und Behandlungszentrum für AdipositasErkrankungen der Leipziger Universitätsmedizin. Mit seiner Arbeitsgruppe versucht er, die Rolle der Gene bei der Adipositas zu verstehen, um darauf aufbauend Möglichkeiten für Therapien und Prävention zu entwickeln. Dafür haben die Wissenschaftler inzwischen zahlreiche Adipositas-Risiko-Gene identifiziert. Zum Welt-DNA-Tag am 25. April gibt Prof. Dr. Peter Kovacs einen Einblick in seine Forschung. Adipositas-Risikogene unter der Lupe, Nachricht lesen

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19.04.2018

Gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung für Industrie 4.0

Seit Jahren nehmen psychische Belastungen im Beruf zu. Arbeitsverdichtung und Zeitdruck machen krank, führen zu hohen Fehlzeiten und oft auch in die Frührente. Digitale Technik eröffnet zwar neue Chancen, aber mit gesundheitlichem Risiko: Wer stets online verfügbar ist, hat den Job immer dabei. Im Rahmen eines BMBF-geförderten Vorhabens hat das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersucht, was Führungskräfte, Arbeitsschutzexperten und Beschäftigte wissen, um Stress in der Arbeit abzubauen. Gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung für Industrie 4.0, Nachricht lesen

Hypoglykämie ist häufigster akuter Notfall bei Diabetes

Unterzuckerungen sind bei Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2, die mit Insulin oder oralen Blutzuckersenkern behandelt werden, die häufigste Notfallsituation. Eine sogenannte Hypoglykämie kann bei einem schweren Verlauf Bewusstlosigkeit und bei Menschen mit Herzkreislauferkrankungen auch Herzrhythmusstörungen oder sogar einen Schlaganfall zur Folge haben. Häufige Unterzuckerungen scheinen langfristig auch die Entwicklung einer Demenz zu begünstigen. Hypoglykämie ist häufigster akuter Notfall bei Diabetes, Nachricht lesen

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18.04.2018

mySugr und Gothaer: digitale Innovation für das Gesundheitswesen

Die Zahl der deutschen Versicherungen, mit denen das Digital Health Unternehmen mySugr erfolgreich zusammenarbeitet, um Diabetikern einen smarten Diabetes-Begleiter zur Seite zu stellen, wächst stetig weiter. Nach der Versicherungskammer Bayern, der Union Krankenversicherung und der Barmenia Krankenversicherung werden nun auch für Kunden der Gothaer Krankenversicherung AG ab sofort die Kosten für das mySugr Paket bis zu 100 % im Rahmen ihres Versicherungsschutzes erstattet. mySugr und Gothaer: digitale Innovation für das Gesundheitswesen, Nachricht lesen

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17.04.2018

Ein Vitamin gegen Diabetes

Rund eineinhalb Kilo wiegen die Bakterien, die sich im Darm eines erwachsenen Menschen tummeln - und sie sind keineswegs nur unnützer Ballast. Wie man heute weiß, hat das Darmmikrobiom großen Einfluss auf die Gesundheit seines Trägers. Mediziner um den Kieler Internisten, Endokrinologen und Diabetologen Professor Dr. med. Matthias Laudes fügen dem nun einen weiteren wichtigen Aspekt hinzu: In einer aktuellen Studie konnten sie zeigen, dass das Vitamin Niacin zunächst die Zusammensetzung des Darmmikrobioms und in der Folge auch den Zuckerhaushalt des Trägers positiv beeinflusst. Für die Studie, die in der Fachzeitschrift "Diabetes Care" erschienen ist, erhält Laudes den mit 10.000 Euro dotierten Präventionspreis der Deutschen Stiftung Innere Medizin (DSIM) und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM). Der Preis wurde im Rahmen der festlichen Abendveranstaltung anlässlich des 124. Internistenkongresses in Mannheim verliehen. Ein Vitamin gegen Diabetes, Nachricht lesen

vdek: Beitragsentwicklung GKV

Zu der aktuellen Diskussion aus der Politik zur Absenkung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek): vdek: Beitragsentwicklung GKV, Nachricht lesen

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16.04.2018

Diabetesmedikament Metformin

Im World J. Surg. Oncol. erschien am 20. März 2018 online ein Bericht über 255 Typ-2-Diabetespatienten, von denen 150 mit Metformin behandelt worden waren. Die retrospektive Analyse der Daten aus den Jahren 2010 bis 2016 ergab, dass die Gesamt- und die krankheitsfreie Überlebenszeit bei Metformin-Behandlung signifikant länger waren. Diabetesmedikament Metformin, Nachricht lesen

"Die Welt ohne Eltern erkunden"

Wie viele Kohlenhydrate haben "Fish and Chips"? Wie wirkt sich der hohe Fettgehalt auf das Insulin aus? Diesen Fragen stellten sich 19 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren mit Diabetes mellitus Typ 1, die Ende März für vier Tage nach London gereist sind, um dort mit Unterstützung von fünf Betreuer/innen den selbstständigen und selbstbewussten Umgang mit ihrer chronischen Erkrankung zu üben. Die Flugreise wurde vom Schulungszentrum für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus (Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Ulm) und dem "Verein Diabetes Kinder Ulm und Umgebung e.V." organisiert. Die Aktion "Radio 7 Drachenkinder" hat die Reise mit 6.000 Euro unterstützt. "Die Welt ohne Eltern erkunden", Nachricht lesen

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15.04.2018

Herzleiden und Diabetes

Bereits ein Mindestmaß an körperlicher Aktivität kann die schlimmsten Folgewirkungen der Adipositas mildern und im günstigsten Fall sogar verhindern. Wer es schafft, täglich 7 bis 8 Minuten zügig spazieren zu gehen, reduziert sein Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes um 20 Prozent. Schon nach 6 bis 8 Wochen ist mit einem deutlich verbesserten Muskelstoffwechsel, einer erhöhten Elastizität der Gefäße und einer wieder gesteigerten diastolischen Herzfunktion zu rechnen. Herzleiden und Diabetes, Nachricht lesen

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14.04.2018

Adipositas-Chirurgie

Mittels Magenbypass oder Magenverkleinerung können bei extrem Übergewichtigen 60 bis 80 Prozent des Übergewichts samt Begleiterkrankungen beseitigt werden. Rund 1,4 Millionen Menschen in Deutschland mit einem Body Mass Index über 40 könnten von so einem Eingriff profitieren. Experten kritisieren allerdings den äußerst restriktiven Umgang der Krankenkassen mit diesen lebensrettenden Operationen. Adipositas-Chirurgie, Nachricht lesen

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13.04.2018

"Inflamm-Aging"

Rot, geschwollen, schmerzhaft - so stellen wir uns in der Regel eine Entzündung vor. Entzündungsvorgänge können aber auch sehr viel diskreter und ohne erkennbare klinische Symptome ablaufen. Gerade diese unterschwelligen, chronischen Entzündungen sind es, die seit einigen Jahren im Verdacht stehen, wesentlich zum Alterungsprozess und zu alterstypischen Erkrankungen wie Arteriosklerose, Diabetes oder Alzheimer beizutragen. Wie chronische Entzündungszustände entstehen und wie sich dieser auch als "Inflamm-Aging“ bezeichnete Prozess beeinflussen lässt, ist eines der Themen auf der Eröffnungs-Pressekonferenz anlässlich Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), die heute in Mannheim stattfindet. "Inflamm-Aging", Nachricht lesen

Neuer diabetesinformationsdienst.de informiert über Diabetes

Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) stellt auf seiner komplett neugestalteten Webseite diabetesinformationsdienst.de allen Betroffenen, Angehörigen und Interessierten Informationen über den Diabetes mellitus zur Verfügung. Den Fokus bilden wissenschaftliche Fakten rund um Vorsorge und Therapie sowie Informationen zu Begleit- und Folgeerkrankungen. Das neue Diabetes-Cockpit für BMI, Blutdruck und Blutglukosewert bietet auf einen Blick eine Hilfestellung für die Einschätzung des Gesundheitszustands und individuellen Diabetes-Risikos. Qualitätsgesichert und nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft finden Patienten mit Diabetes beim Diabetesinformationsdienst Antworten auf ihre Fragen und erhalten wertvolle Hinweise, was im Alltag wichtig ist. Neuer diabetesinformationsdienst.de informiert über Diabetes, Nachricht lesen

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12.04.2018

Dr. Ralf Brauksiepe ist neuer Patientenbeauftragter der Bundesregierung

Das Bundeskabinett hat am 11. April 2018 dem Vorschlag des Bundesministers für Gesundheit Jens Spahn zugestimmt, den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Ralf Brauksiepe zum neuen Patientenbeauftragten der Bundesregierung zu berufen. Dr. Ralf Brauksiepe ist neuer Patientenbeauftragter der Bundesregierung, Nachricht lesen

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11.04.2018

Wettbewerb #100ProzentIch

Unterzuckerung, Überzuckerung, Frustration oder komplette Zufriedenheit - Diabetes hat viele Gesichter. Diese Vielfalt möchte Ascensia Diabetes Care zeigen und richtet 2018 zum zweiten Mal den beliebten Wettbewerb #100ProzentIch aus. Der Hersteller der Contour® Next Blutzuckermesssysteme ruft Menschen mit Diabetes dazu auf, in den 100 Tagen vom 9. April bis einschließlich 17. Juli 2018 Fotos oder Videos einzureichen, die zeigen, wie ihr Gesicht des Diabetes aussieht oder worin sie es erkennen. Mit dem Contest möchte Ascensia Menschen mit Diabetes motivieren, ihren Diabetes anzunehmen und zu akzeptieren: "Wer mit Diabetes lebt, weiß, dass man entgegen vieler Vorurteile zu 100 Prozent im Leben stehen kann", erklärt Sarah Millington, Geschäftsführerin Ascensia Diabetes Care Deutschland. "Wie unterschiedlich die Gesichter des Diabetes sein können, soll die Aktion #100ProzentIch in diesem Jahr zeigen." Wettbewerb #100ProzentIch, Nachricht lesen

Den Volkskrankheiten auf der Spur

Volkskrankheiten erkennen, erforschen und vorbeugen - das ist das Ziel der Langzeituntersuchung Nationale Kohorte (NAKO). Mit der DAK-Gesundheit unterstützt nun auch eine große gesetzliche Krankenversicherung diese umfassende Studie. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichnete DAK-Vorstandschef Andreas Storm gemeinsam mit Prof. Iris Pigeot und Prof. Wolfgang Ahrens vom Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie. Insgesamt 200.000 Probanden sollen in den kommenden 20 bis 30 Jahren für die NAKO umfassend untersucht werden, um Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Demenz oder Herzinfarkte besser verstehen und behandeln zu können. Den Volkskrankheiten auf der Spur, Nachricht lesen

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10.04.2018

Autofahren und Diabetes

In Deutschland ist schätzungsweise jeder zehnte Führerscheininhaber von Diabetes betroffen. Für sie gilt: Vor Fahrtantritt Blutzucker messen. Aber was geschieht währenddessen? Geräte zur kontinuierlichen Glukosemessung in Echtzeit (rtCGM) warnen beim Fahren rechtzeitig vor einer drohenden Unterzuckerung und können so für mehr Sicherheit sorgen. Grundsätzlich können Diabetiker nicht immer bedenkenlos Autofahren. Patienten, die zum Beispiel regelmäßig unter schweren Unterzuckerungen oder Schlaf-Apnoe leiden, können sogar die Fahreignung verlieren. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat dazu gerade die erste europäische Leitlinie zu Diabetes und Straßenverkehr veröffentlicht. Wer einem Verlust oder drohenden Verlust der Fahreignung entgegenwirken möchte, kann durch eine Medikamenten-Umstellung, Wahrnehmungsschulungen oder eine kontinuierliche Glukosemessung mit akustischer Warnfunktion an seiner Fahrtauglichkeit arbeiten, besagt die Leitlinie. Autofahren und Diabetes, Nachricht lesen

Körpertrend Tätowierung nimmt zu

Tätowierungen sind eine zunehmend beliebter werdende Mode: War der Körperschmuck früher eher in gesellschaftlichen Randgruppen zu finden, hat inzwischen jeder Fünfte hierzulande mindestens ein Tattoo, wie eine Studie der Universität Leipzig zeigte. Dazu zählen auch fast die Hälfte aller Frauen und Männer zwischen 25 und 34 Jahren in Deutschland. Drückten die Körperzeichnungen vor Jahrzehnten noch meist eine rituelle oder soziale Zugehörigkeit aus, stehen Tattoos heutzutage häufig für eine persönliche Geschichte oder eine individuelle Aussage des Trägers, etwa als Erinnerung oder Statement. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe sieht auch bei Menschen mit Diabetes und Angehörigen einen Trend, sich Tattoos mit Bezug zu der Stoffwechselerkrankung stechen zu lassen. Sie spiegeln zum Beispiel Solidarität mit Betroffenen oder Akzeptanz des lebenslang notwendigen Selbstmanagements wider. Körpertrend Tätowierung nimmt zu, Nachricht lesen

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09.04.2018

Diagnose "zuckerkrank"

Chronische Erkrankungen verlangen Betroffenen viel ab. Diabetes als lange "nicht spürbare" Stoffwechselkrankheit, die aber schwerwiegende Folgen haben kann, gehört dazu. Den Diabetes annehmen und mit ihm leben, die Therapie konsequent durchführen, Rückschläge verkraften, mit Ängsten zurechtkommen - wie schaffen Menschen mit Diabetes das Tag für Tag? Um das Wissen über den Umgang mit Diabetes, Diagnostik und Behandlung in der Bevölkerung zu vergrößern, schreibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft zum fünften Mal die DDG Medienpreise in vier Kategorien aus. Journalistische Beiträge zum Thema Diabetes können bis zum 31. Juli 2018 eingereicht werden. Diagnose "zuckerkrank", Nachricht lesen

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07.04.2018

Depressionen, Alzheimer und Diabetes

Der Wechsel von Tag und Nacht bestimmt unseren Lebensrhythmus - und das nicht nur im Hinblick darauf, wann wir müde werden und wann wir aufwachen. Auch die Körpertemperatur, der Energiestoffwechsel, die Ausschüttung verschiedener Hormone und die Aktivität von Immunzellen zählen zu den Körperfunktionen, die sich, orientiert am 24-Stunden-Takt, verändern. Dass gesundheitsrelevante Prozesse so eng mit dem Schlaf-Wach-Rhythmus verzahnt sind, kann auch therapeutisch genutzt werden. Wie die sogenannte Chronotherapie dabei helfen kann, die Wirkung von Medikamenten zu verbessern oder chronischen Erkrankungen vorzubeugen, darüber wird der Lübecker Neurobiologe Professor Dr. rer. nat Henrik Oster auf einer Pressekonferenz anlässlich des 124. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) in Mannheim sprechen. Depressionen, Alzheimer und Diabetes, Nachricht lesen

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06.04.2018

vdek fordert rasche Schritte zur Reduzierung der Wartezeiten bei Ärzten

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), begrüßt die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, noch vor der Sommerpause gesetzliche Schritte zur Reduzierung der Wartezeiten bei niedergelassenen Ärzten einzuleiten. "Dass GKV-Versicherte länger auf einen Termin beim Arzt warten müssen als privat Versicherte oder Selbstzahler, ist nicht länger hinzunehmen", erklärte Elsner. vdek fordert rasche Schritte zur Reduzierung der Wartezeiten bei Ärzten, Nachricht lesen

Risikoberechnung für Diabetes mellitus Typ 1

Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München hat ein Verfahren zur Risikoberechnung für Typ-1-Diabetes entwickelt, das älteren Methoden deutlich überlegen ist. Durch die Analyse von bis zu 41 Genregionen lassen sich ab der Geburt Kinder identifizieren, die ein mindestens 25-fach erhöhtes Risiko besitzen, Typ-1-Diabetes zu entwickeln. Der Test kommt bereits in einem europaweiten Präventionsprojekt zu Typ-1-Diabetes zum Einsatz. Die Arbeit in 'PLOS Medicine' könnte auch als Modell für andere Krankheiten dienen, an deren Entstehung ebenfalls eine Vielzahl von Genen beteiligt sind. Risikoberechnung für Diabetes mellitus Typ 1, Nachricht lesen

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05.04.2018

Schluss mit Marketing-Wildwuchs für Dickmacher

Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe unterstützen die Forderung von foodwatch an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, gegen das "Influencer-Marketing" von Coca Cola und anderen Anbietern nachweislich übergewichtfördernder Lebensmittel und Getränke auf Youtube und Instagram vorzugehen und Jugendliche endlich besser zu schützen. Nach einer neuen britischen Studie unter 11-19-Jährigen geben mehr als die Hälfte schwer übergewichtiger Jugendlicher an, sich durch Werbung massiv unter Druck gesetzt zu fühlen, Ungesundes zu konsumieren; normalgewichtige Jugendliche sahen dies zu 40 Prozent ebenso. Der stärkste Einflussfaktor in der Umwelt des Menschen auf den Kalorienverzehr sei die Werbung, so der aktuelle Report von Cancer Research UK. Schluss mit Marketing-Wildwuchs für Dickmacher, Nachricht lesen

Digitale Diabetes-Prävention

Kann ein digitales Gesundheitsprogramm Menschen dabei unterstützen, Gewicht zu verlieren und damit Diabetes vorzubeugen? Dieser Frage ging eine aktuelle Studie mit Nutzern des Accu-Chek View Systems nach, die durch Gewichtsabnahme ihr Risiko einer Typ-2-Diabeteserkrankung senken sollten. Die Ergebnisse zeigen: Die über App und ein Online-Portal mit ihrem Arzt vernetzten Patienten haben eine sechsfach größere Chance, mindestens fünf Prozent ihres Körpergewichts zu verlieren, als die Kontrollgruppe ohne digitale Unterstützung. Der Studie zufolge fördert das Gesundheitsprogramm Accu-Chek View nicht nur einen gesünderen Lebensstil, sondern bietet auch eine geeignete Grundlage für ein breiter aufgestelltes Präventions- und Diabetes-Typ-2-Management-Programm. Digitale Diabetes-Prävention, Nachricht lesen

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04.04.2018

Koronare Herzkrankheit

Disease-Management-Programme (DMP) sollen in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, um sie an den jeweiligen Stand des medizinischen Wissens anzupassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deshalb aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zur koronaren Herzkrankheit (KHK) recherchiert, deren Empfehlungen zu Kernaussagen zusammengefasst und überprüft, ob sich aus ihnen ein Aktualisierungsbedarf ergibt. Der Abschlussbericht liegt nun vor. Demnach sehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei allen Versorgungsaspekten mit Ausnahme der "Rehabilitation" einen Aktualisierungsbedarf. "Monitoring und Follow-up" sowie "spezielle Formen der Angina Pectoris" könnten neu in das DMP aufgenommen werden. Koronare Herzkrankheit, Nachricht lesen

Frauen mit Diabetes sollten Menstruationszyklus beobachten

Knapp sieben Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes. Die Betroffenen müssen auf ihre Stoffwechsellage, insbesondere ihren Blutzuckerspiegel, achten und sie mittels einer je nach Diabetestyp abgestimmten Therapie im Gleichgewicht halten. Faktoren wie mangelnde Bewegung, ungünstige Ernährung und Stress wirken sich auf die Stoffwechsellage aus. Bei Frauen kann sich auch der Menstruationszyklus auf die Stoffwechsellage auswirken. Bei Blutzuckerschwankungen sollten Frauen deshalb auch immer ihre Zyklusphase als Ursache in Betracht ziehen und ihre Insulingaben darauf abstimmen. Frauen mit Diabetes sollten Menstruationszyklus beobachten, Nachricht lesen

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Dr. Michael Hägele

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